Das Ende der Generalin

Die Generalin hat den Krieg verloren, sie weiß es. Ihre Streitmacht wurde besiegt. Der Gegner war  stärker. Hoffnung gibt es nicht und keine Gnade. Sie steht auf dem Berg und ihre beiden Hunde neben ihr. Noch halten sie das Heer zusammen. Aber es gibt keine Schlacht mehr. Das Kämpfen hat mit  der Niederlage sein Ende gefunden, Amen!

Das Heer löst sich auf. Es wird nur noch einige Tage dauern, bis alle Zelte leer sind. Jeder wird Gründe finden und suchen, um seinen eigenen Rucksack zu schnüren. Jeder wird dem „Anderen“  die Schuld am Scheitern  geben, um ihn aus dem Rettungsboot zu werfen!

Gemeinsam gekämpft und gehofft, aber in der Niederlage alleine. Jeder bei sich, jeder nimmt sich was er noch bekommen kann. Ohne Rücksicht.  Strahlende Ideale versinken und gehen unter.

Rückzug, es geht um Rückzug!

Gemeinsamkeiten sind jetzt Gegensätze, den letzten beißen die beiden Hunde. So wird es eine doppelte Niederlage!

Die weise Frau aus den Bergen schickte der Generalin einen Traum und sprach zu ihr:“ Mordet euch nicht gegenseitig, der Krieg ist vorbei!“

Die Generalin hat leider in dieser Nacht nicht geschlafen, sie hat auch nicht geträumt.

Letzte Geschichte von Marcus dem Troll, drittes Buch „ Die Kunst falsch zu verlieren!“

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